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	<title>ABC des Journalismus</title>
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	<description>Pressearbeit 2.0 - erklärt von Harald Ille</description>
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		<title>Raus mit der Sprache!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 14:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[20 Jahre Journalismus &#8211; 20 Jahre Kampf mit den Tücken der Grammatik, nichtssagenden Wortgirlanden, unverständlichen Fachtermini, umständlichen AllesmussineinenSatzreingepresstwerden-Formulierungen. Ich habe also viel erlebt&#8230;Gerne gebe ich weiter, was ich weiß, in VHS-Kursen und internen Kommunikationsweiterbildungen. Und natürlich für alle hier: auf &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/raus-mit-der-sprache/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre Journalismus &#8211; 20 Jahre Kampf mit den Tücken der Grammatik, nichtssagenden Wortgirlanden, unverständlichen Fachtermini, umständlichen AllesmussineinenSatzreingepresstwerden-Formulierungen. Ich habe also viel erlebt&#8230;Gerne gebe ich weiter, was ich weiß, in VHS-Kursen und internen Kommunikationsweiterbildungen. Und natürlich für alle hier: auf diesem Blog.</p>
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		<title>Handfestes statt FAZ-Feuilleton</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 11:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ZDF-Anchorman Claus Kleber rät jungen Journalisten, a) lieber was &#8220;Handfestes&#8221; zu studieren als die schnöden Künste (und nennt dann ausgerechnet BWL und VWL&#8230;) und b) lieber im Lokalen richtig was lernen als in der Feuilletonredaktion der FAZ Kaffee zu kochen. &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/handfestes-statt-faz-feuilleton/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ZDF-Anchorman <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Kleber">Claus Kleber</a> rät jungen Journalisten, <a href="http://www.journal-frankfurt.de/?src=journal_news_einzel&amp;rubrik=2&amp;id=16053&amp;newsletter_id=1012">a) lieber was &#8220;Handfestes&#8221; zu studieren als die schnöden Künste (und nennt dann ausgerechnet BWL und VWL&#8230;) und b) lieber im Lokalen richtig was lernen als in der Feuilletonredaktion der FAZ Kaffee zu kochen.</a> Das sehe ich zu 90 Prozent genauso. Nur das mit dem BWL will mir nicht so richtig in den Kopf&#8230;</p>
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		<title>Einführung in die Pressearbeit</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 15:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kurz & prägnant]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung schreiben View more PowerPoint from Harald Ille]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div style="width:595px" id="__ss_13193915"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/harry1321/pressemitteilung-schreiben" title="Pressemitteilung schreiben" target="_blank">Pressemitteilung schreiben</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/13193915" width="595" height="497" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" allowfullscreen></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/thecroaker/death-by-powerpoint" target="_blank">PowerPoint</a> from <a href="http://www.slideshare.net/harry1321" target="_blank">Harald Ille</a> </div>
</p></div>
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		<title>&#8220;Die Fehleranalyse zur Pressemitteilung&#8221; von Dominik Ruisinger</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/die-fehleranalyse-zur-pressemitteilung-von-dominik-ruisinger/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blogger Dominik Ruisinger erhält unaufgefordert jede Menge Pressemitteilungen, mit denen er nichts anfangen kann. Statt sie nun in den Spam-Ordner zu verschieben oder sie gleich ganz zu löschen, nutzt er sie als Anschauungsobjekt. Und als &#8220;schlechtes Beispiel&#8221;. Er seziert &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/die-fehleranalyse-zur-pressemitteilung-von-dominik-ruisinger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blogger Dominik Ruisinger erhält unaufgefordert jede Menge Pressemitteilungen, mit denen er nichts anfangen kann. Statt sie nun in den Spam-Ordner zu verschieben oder sie gleich ganz zu löschen, nutzt er sie als Anschauungsobjekt. Und als &#8220;schlechtes Beispiel&#8221;. Er seziert eine Pressemitteilungs-E-Mail und erläutert dabei, wie &#8220;man&#8221; es besser macht.<br />
Wer also lernen will, wie man heutzutage gute, sinnvolle, zielgruppenorientierte und tatsächlich abdruckfähige Pressearbeit macht: <a href="http://dominikruisinger.wordpress.com/2012/05/02/lektionen-die-fehleranalyse-zur-pressemitteilung/">Hier mal reingucken!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>So macht man Nachrichtenfilme</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 08:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Habt Ihr euch auch schon immer gefragt, warum &#8211; vor allem in der tagesschau &#8211; jedesmal Experten oder Politiker völlig stocksteif und sich sichtlich zwingend, nicht in die Kamera zu gucken, einen Gang entlang laufen oder ein Buch aus einem &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/so-macht-man-nachrichtenfilme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Habt Ihr euch auch schon immer gefragt, warum &#8211; vor allem in der <a href="http://www.tagesschau.de">tagesschau</a> &#8211; jedesmal Experten oder Politiker völlig stocksteif und sich sichtlich zwingend, nicht in die Kamera zu gucken, einen Gang entlang laufen oder ein Buch aus einem Regal nehmen? Und warum immer ein Betroffener ein Schriftstück durchliest, auf dem man als Zuschauer nix erkennen kann, und dazu wahllos Leute befragt werden, die auch nicht so recht wissen, um was es eigentlich geht&#8230;?  </p>
<p><a href="https://plus.google.com/u/0/102959601583693990904/posts">Martin Giesler vom ZDF</a> hat einen Abschlussfilm für sein Volontariat gemacht. Und zwar darüber, wie man Nachrichtenfilme macht. Genial! Kein Klischee ausgelassen &#8211; so macht man satirische Filme!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/0ymtgwM-jzw" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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		<title>Präsentation</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 13:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. Januar 2012 habe ich rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Pfarrer-Kirchenmusiker-Konferenz der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck die Basics der Pressearbeit nahegebracht. Wer, wo, wann, was]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Januar 2012 habe ich rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Pfarrer-Kirchenmusiker-Konferenz der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck die Basics der Pressearbeit nahegebracht.</p>
<div id="__ss_12064740" style="width: 800px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Wer, wo, wann, was" href="http://www.slideshare.net/harry1321/wer-wo-wann-was" target="_blank">Wer, wo, wann, was</a></strong> <object id="__sse12064740" width="800" height="668" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=werwowannwas-120319085152-phpapp02&amp;stripped_title=wer-wo-wann-was&amp;userName=harry1321" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse12064740" width="800" height="668" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=werwowannwas-120319085152-phpapp02&amp;stripped_title=wer-wo-wann-was&amp;userName=harry1321" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /> </object></div>
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		<title>&#8220;Nur Text&#8221; ist das Format der Wahl</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 13:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Michael Spehr, Redakteur bei der F.A.Z., stellt eben in einem Google+-Posting klar, was die FAZ-Redaktion mit eingehenden E-Mails macht: Sie lässt sie automatisch in &#8220;Nur Text&#8221; umwandeln &#8211; Grafiken, Logos, Tracking-Codes fliegen dabei raus. Das ist zwar schade für die schön &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/nur-text-ist-das-format-der-wahl/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Michael Spehr, <a href="http://www.faz.net/redaktion/michael-spehr-11104338.html">Redakteur bei der F.A.Z</a>., stellt eben in einem <a href="https://plus.google.com/u/0/116813291536389077975/posts/C7pv5v67cx9">Google+-Posting</a> klar, was die FAZ-Redaktion mit eingehenden E-Mails macht: Sie lässt sie automatisch in &#8220;Nur Text&#8221; umwandeln &#8211; Grafiken, Logos, Tracking-Codes fliegen dabei raus. Das ist zwar schade für die schön gestalteten Newsletter und noch blöder für aufwändige, 20-seitige PDF-Dateien. Aber, hey: Im Redaktionsalltag ist &#8220;Nur Text&#8221; das einzig sinnvolle Format. Glaubt nicht mir, glaubt der F.A.Z.! <img src='http://www.abcdesjournalismus.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<blockquote><p>Vielleicht sollte man gewissen PR-Agenturen mal erklären, dass wir in der Redaktion die Eingangspost nach &#8220;Nur Text&#8221; umwandeln. Dann würden sie auch diesen bedenklichen Murks mit dem eingebetteten Tracking-Code lassen, der erfassen soll, ob man den PR-Spam gelesen oder, wie 99,9 Prozent der Zusendungen, ungelesen gelöscht hat.</p></blockquote>
<p>Mehr dazu, wie eine <a title="Die Presseeinladung" href="http://www.abcdesjournalismus.de/die-pressemappe/">Pressemappe</a> aussehen sollte, gibt&#8217;s unter dem Punkt <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/category/pressekonferenz/">&#8220;Pressekonferenz&#8221;</a>.</p>
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		<title>Journalistische Konventionen</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/journalistische-konventionen/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Dinge erklären sich nicht unbedingt durch Nachdenken &#8211; sie sind einfach gesetzt. Etwa die Vorgabe, wie Personen, Zahlen oder Maßeinheiten geschrieben werden. Diese journalistische Konvention schert sich weder um technische Schreibweisen noch um Höflichkeit, sondern ordnet diese Aspekte humorlos &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/journalistische-konventionen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Dinge erklären sich nicht unbedingt durch Nachdenken &#8211; sie sind einfach gesetzt. Etwa die Vorgabe, wie Personen, Zahlen oder Maßeinheiten geschrieben werden. Diese journalistische Konvention schert sich weder um technische Schreibweisen noch um Höflichkeit, sondern ordnet diese Aspekte humorlos der Lesbarkeit und Verständlichkeit unter.</p>
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		<title>Microblogging: Twitter</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/microblogging-twitter/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 16:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[In 140 Zeichen alles gesagt haben. Twitter ist keine Spielerei; wer gerne und oft twittert, lernt nebenbei das Handwerk der guten Journalistin und des guten Journalisten: In brutaler Kürze einen Sachverhalt korrekt und treffend darstellen. Twitter übt das, was sicher &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/microblogging-twitter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5>In 140 Zeichen alles gesagt haben.</h5>
<p>Twitter ist keine Spielerei; wer gerne und oft twittert, lernt nebenbei das Handwerk der guten Journalistin und des guten Journalisten: In brutaler Kürze einen Sachverhalt korrekt und treffend darstellen. Twitter übt das, was sicher das Schwerste ist beim Medienmachen: Griffige, kluge, unerwartete, dabei aber immer treffende und möglichst witzige &#8220;Headlines&#8221; zu formulieren. Wer sich täglich mehrfach in nur 140 Zeichen ausdrückt, kann das irgendwann aus dem &#8220;Eff-Eff&#8221;.<br />
Dieses Eff-Eff ist leicht zu lernen. Man muss einfach alles weglassen, was unwichtig, unkonkret oder nicht eindeutig ist.</p>
<h5>Hashtags, RTs, @replies</h5>
<p>Um die 140 Zeichen-Grenze besser nutzen zu können und gleichzeitig mit seinen „Followern“ in Kontakt bleiben zu können, hat Twitter einige Besonderheiten. Die erste, die auffällt, sind die #Hashtags – ein Begriff, der mit einem # anfängt. Diese Hashtags sind nichts anderes als Stichworte, die den einzelnen “Tweet” einem Thema zuordnen. Die Hashtags sind verlinkt, man findet alle aktuellen Tweets, die ebenfalls mit diesem Hashtag versehen sind, auf einer Suchliste. (Hier #Frankfurt). Der Hashtag wird auch gerne für Ironie verwendet. Also etwa: “Heute ist ein schöner Tag. #Unwetterwarnung”.</p>
<p>Das nächste, was auffällt, sind Replies. Dabei wird der Name von Twitter-Nutzern hinter ein @ geschrieben. Auf diese Weise kann man auf einzelne User antworten – die Antwort ist öffentlich zu sehen. Die Twitter-Kennung der Stadt Frankfurt am Main ist <a href="http://twitter.com/Stadt_FFM">@Stadt_FFM</a>. Wer uns also auf einen Tweet antworten oder eine öffentlich sichtbare Nachricht überbringen möchte, schreibt einfach @Stadt_FFM in seinen eigenen Tweet. Dieser landet dann bei uns in einer Art „Postfach“.</p>
<p>Nun kann man – wie bei E-Mails – nicht nur auf Tweets antworten, sondern sie auch weiterleiten. Dazu schreibt man RT vor die Userkennung, also etwa RT @Stadt_FFM – ReTweet. Das benötigt zusätzliche Zeichen und führt oft dazu, dass der Originaltweet gekürzt werden muss. Seit einigen Monaten hat Twitter daher eine elegantere ReTweet-Variante eingeführt, die ohne RT auskommt und den Originaltext weiterleitet. Wenn man aber einen Kommentar zusätzlich zum Tweet abgeben möchte, kommt man um den „manuellen“ RT nicht herum.</p>
<h5>Kurzlinks</h5>
<p>Die eigentliche Stärke von Twitter ist, dass man Links auf einfache und effiziente Weise weiterempfehlen kann. Twitter ist ein Empfehlungsdienst. „Ich lese gerade xy“ oder „Lest doch bitte mal das: xy“ – damit kommt man als Twitternutzer auf Webseiten, auf die man sonst niemals surfen würde. Es gibt derzeit wohl keine zielgenauere Methode, auf relevante Webseiten aufmerksam zu werden oder seinerseits aufmerksam zu machen. Menschen, deren Kompetenz ich anerkenne, vertraue ich, wenn sie mir einen Link empfehlen – und klicke. Wenn ich den Link ebenfalls für empfehlenswert halte, leite ich ihn an meine Follower weiter – so entsteht eine Art „Lauffeuer“ durch das Netz. Um möglichst wenig Zeichen für den Link zu verbrauchen, gibt es seit einigen Jahren Linkverkürzungsdienste wie <a href="http://tinyurl.com">tinyurl.com</a>, <a href="http://bit.ly">bit.ly</a> oder <a href="http://goo.gl">goo.gl</a>. Bit.ly führt zudem Buch, wieviele Follower auf meine Links geklickt haben – wichtig für die Analyse und das Monitoring. Mittlerweile nutzt Twitter seinen eigenen Linkverkürzer <a href="http://t.co">t.co</a>, und auch Webportale wie etwa FAZ.net haben den Sinn kurzer Links unter der eigenen URL erkannt (diese sehen dann etwa so aus: <a href="http://www.faz.net/-gzg-6xvax">http://www.faz.net/-gzg-6xvax</a>)</p>
<h5>Twitter informiert und zieht auf die Website</h5>
<p>Aus der modernen Öffentlichkeitsarbeit ist Twitter kaum mehr wegzudenken (auch, wenn es noch viel zu wenig genutzt wird!). Auf sehr einfache Weise kann man eine exakt definierte Zielgruppe – die eigenen Follower – informieren und über einen Kurzlink auf die eigene Website lotsen. Denn sein wir ehrlich: Wer klickt schon täglich mehrfach auf die eigene Seite und schaut nach, ob es dort etwas Neues gibt? Wohl kaum jemand. Und wer liest schon RSS-Feeds von Vereinen? Twitter sorgt für “Traffic” – wenn man sich ein wenig Mühe mit den Tweets gibt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Worthülsen entschälen</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/worthulsen-entschalen/</link>
		<comments>http://www.abcdesjournalismus.de/worthulsen-entschalen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz & prägnant]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wiederhole mich gerne: In der Prägnanz liegt die Würze. Wenn man sich klarmacht, was manche leere Formulierung, mancher mehrdeutige Begriff wirklich bedeutet, kann man sie besser umschreiben. Der Text wird dann &#8220;zupackender&#8221;, &#8220;bissiger&#8221;, weil präzise Begriffe nicht interpretiert werden müssen. &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/worthulsen-entschalen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wiederhole mich gerne: In der Prägnanz liegt die Würze. Wenn man sich klarmacht, was manche leere Formulierung, mancher mehrdeutige Begriff wirklich bedeutet, kann man sie besser umschreiben. Der Text wird dann &#8220;zupackender&#8221;, &#8220;bissiger&#8221;, weil präzise Begriffe nicht interpretiert werden müssen. Sie sagen unmmittelbar, was sie bedeuten. </p>
<p>Am einfachsten kann man leere Worthülsen und Wendungen umschreiben:</p>
<ul>
<li><em>im Rahmen von</em> – meist reicht ein schlichtes <em>bei</em>,<em> in</em> oder<em> während.</em></li>
<li><em>in der Zeit von</em> – hier reicht ein simples <em>von &#8230; bis</em>.</li>
<li><em>aufgrund von</em> – geht eleganter mit <em>wegen</em>.</li>
</ul>
<p>Das gilt auch für die Wortwahl:</p>
<ul>
<li><em>Räumlichkeiten</em> etwa ist ein Wortungetüm, das nichts anderes meint als <em>Räume</em>.</li>
<li>Statt <em>Sanierungsmaßnahmen</em> reicht <em>Sanierung</em>,</li>
<li>statt <em>Eingangsbereich</em> reicht meistens: <em>Tür</em>.</li>
<li>Man lacht gerne über Verwaltungsbegriffe wie <em>Großvieheinheit</em>, das bekanntlich schlicht <em>Kuh</em> meint.</li>
<li>Auch <em>Personenkraftwagen</em> statt <em>Auto</em>,</li>
<li><em>Lichtzeichenanlage</em> statt <em>Ampel</em></li>
<li>oder – ganz schlimm! – <em>Lichtbildervortrag</em> statt <em>Diaabend</em>.</li>
</ul>
<p> Je einfacher und “normaler” ein Begriff, desto unprätentiöser, “luftiger” und leserlicher wird der Text.</p>
<p>In Redaktionen kursieren ohnehin „schwarze Listen“ mit Wörtern, Begriffen und Wendungen, die man vermeiden sollte. Jede Redaktion hat eine eigene Liste, weil nicht alles überall gleich verpönt ist. Beispielsweise vermeidet die FAZ Begriffe wie <em>der 15-Jährige</em> (stattdessen: <em>der 15 Jahre alte</em>) oder <em>vor Ort</em>. <em>Vor Ort</em>, so die Erklärung (und zwar nicht nur der FAZ), sei eine falsche „Übersetzung“ aus dem Kohlebergbau, wo es „vor Kohle“ heißt. Besser also: <em>direkt am Ort des Geschehens</em> sagen – auch, wenn der Satz dann dummerweise wieder länger wird.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Name, Alter, Funktion</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/name-alter-undfunktion/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Vergessen Sie nie, daß für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.&#8221; (Dale Carnegie) Daher zwei Grundregeln: NIEMALS Namen falsch schreiben! NO JOKES with names! Personen/Menschen/Leute haben immer einen Vor- und einen Zunamen. Ob sie Mann oder &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/name-alter-undfunktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vergessen Sie nie, daß für jeden Menschen sein Name das schönste und wichtigste Wort ist.&#8221; (Dale Carnegie)<br />
Daher zwei Grundregeln:</p>
<ul>
<li>NIEMALS Namen falsch schreiben!</li>
<li>NO JOKES with names!</li>
</ul>
<p>Personen/Menschen/Leute haben immer einen <strong>Vor- und einen Zunamen</strong>. Ob sie Mann oder Frau sind, erschließt sich in aller Regel sofort aus dem Vornamen oder mittelbar aus dem Zusammenhang &#8211; daher gibt es <strong>kein „Herr“ und kein „Frau“</strong> (Ausnahmen sind exotische und asiatische Namen).</p>
<p>Auch Doktoren- und Professorentitel sind zu vernachlässigen. In Universitätsstädten, wo die Akademikerdichte naturgemäß recht hoch ist und die Titel daher keine Alleinstellungsmerkmale sind, drucken Zeitungen aber häufiger diese akademischen Titel mit ab. Die Beschwerden Promovierter bei den Redaktionen scheinen in solchen Städten ebenfalls häufiger zu sein&#8230;</p>
<p><strong>Titel</strong> sind <strong>nur im universitären oder medizinischen Zusammenhang</strong> wichtig: Dass der Vereinsvorstand in seinem Brotberuf Professor ist, tut in der Regel nichts zur Sache. Man sagt zum zweiten Vorsitzenden ja auch nicht &#8220;Herr Bäckermeister&#8221;. Eine Professorin, die für ihre Arbeit den Nobelpreis erhält oder einen Vortrag hält, gibt der Veranstaltung aber wissenschaftliche Weihen. Dann ist der Titel angebracht.</p>
<p>Wichtig ist natürlich die <strong>Funktion</strong> der Person: Warum habe ich gerade sie interviewt, warum ist das, was sie zu sagen hat, relevant? Allerdings ist es meist nebensächlich, wie alt eine Person ist &#8211; das interessiert nur die <a href="http://www.bildblog.de/2092/kurz-korrigiert-316/">BILD</a>.</p>
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		<title>Zahlen &amp; Maßeinheiten</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/zahlen-masseinheiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 14:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahlen und Maßeinheiten sollten am besten immer ausgeschrieben werden, weil man sich bei einem Wort weniger leicht &#8220;vertippt&#8221; als bei einer schnell hingeschriebenen Ziffer. Schnell wird aus einem &#8220;10 Uhr&#8221; in einer Einladung ein &#8220;19 Uhr&#8221; &#8211; und die Veranstaltung, &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/zahlen-masseinheiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlen und Maßeinheiten sollten am besten immer ausgeschrieben werden, weil man sich bei einem Wort weniger leicht &#8220;vertippt&#8221; als bei einer schnell hingeschriebenen Ziffer. Schnell wird aus einem &#8220;10 Uhr&#8221; in einer Einladung ein &#8220;19 Uhr&#8221; &#8211; und die Veranstaltung, die vormittags stattfindet, ist vorbei, wenn die Besucher kommen&#8230;</p>
<p>Daher: Zahlen von „eins“ bis „zwölf“ ausschreiben, ebenso zwanzig bis neunzig, hundert bis tausend, zehntausend, eine Million, eine Fantastilliarde. </p>
<p>Das gilt besonders für Maßeinheiten. Quadratmeter statt m<sup>2</sup>, Mikrometer statt μm, Hektar, Hektoliter, Lichtjahr. Auch chemische Bezeichnungen &#8220;eindeutschen&#8221;, etwa Kohlendioxid, Ammoniak, Wasser statt H<sub>2</sub>O!</p>
<p>Man muss sich unter den Zahlen und Mengen etwas vorstellen können. Wer weiß schon genau zu sagen, wieviel Kannen Wasser man braucht, um zwei Kubikmeter zu füllen? Was bedeutet es, wenn ein Gebäude aus drei Millionen Kubikmetern Beton besteht &#8211; wieviel ist das? Vergleiche helfen da weiter: Die Baustelle ist so groß wie zwei Fußbvallfelder, die gespeicherten Daten passen auf soviele CDs, dass sie nebeneinandergelegt von Frankfurt bis München reichen würden, die Staatschulden würden in Eurostücken einen Zug füllen, der dreimal um die Erde reichen würde&#8230;</p>
<p>Meist sind sehr genaue Zahlen ohnehin nicht nötig, meist geht es um Größenordnungen: &#8220;Arbeitslosenzahl unter drei Millionen&#8221;, &#8220;Halbwertszeit bei 24.000 Jahren&#8221;, &#8221;Exporte knacken die Billionenmarke&#8221;.</p>
<p>Unschön sind Ziffern in Überschriften. Dort sollte man immer die Zahlen ausschreiben. Dezimalzahlen oder Brüche sind komplett verboten.</p>
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		<title>Typografie</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/typografie/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 13:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Satzzeichen sind nicht beliebig, sondern unterliegen ebenfalls einer klaren Regelung. Satzzeichen kommen immer direkt hinter den letzten Buchstaben! (und nicht so ! ). Klammern (übrigens) auch. Mit Ausrufezeichen bitte sehr sparsam umgehen. NIEMALS mehr als eines!!!! „Anführungszeichen“ sind keine &#8220;Hochkommata&#8221;. &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/typografie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Satzzeichen sind nicht beliebig, sondern unterliegen ebenfalls einer klaren Regelung.</p>
<ul>
<li>Satzzeichen kommen immer direkt hinter den letzten Buchstaben! (und nicht so ! ). Klammern (übrigens) auch.</li>
<li>Mit Ausrufezeichen bitte sehr sparsam umgehen. NIEMALS mehr als eines!!!!</li>
<li>„Anführungszeichen“ sind keine &#8220;Hochkommata&#8221;. «Das sind französische», “das sind englische” und »das sind dänische Anführungszeichen«. Einen schönen Überblick über die verschiedenen Arten von Anführungszeichen in diversen Sprach- und Kulturkreisen gibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anf%C3%BChrungszeichen#Deutschland_und_.C3.96sterreich">Wikipedia.</a></li>
<li>Einschübe öfter mal – mit Gedankenstrichen – absetzen.</li>
<li>Bindestriche und Minuszeichen - sind keine Gedankenstriche – sind keine Spiegelstriche —.</li>
</ul>
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		<title>Social Media Release</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/social-media-release/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Social Media Release ist die ganz hohe Kunst der Social-Media-Pressearbeit, und vermutlich wird sie erst in ein paar Jahren der klassischen Pressemeldung den Rang ablaufen. Aber: Man kann sich ja mal ansehen, wie PR der Zukunft ausehen könnte. Die &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/social-media-release/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Social Media Release ist die ganz hohe Kunst der Social-Media-Pressearbeit, und vermutlich wird sie erst in ein paar Jahren der klassischen Pressemeldung den Rang ablaufen. Aber: Man kann sich ja mal ansehen, wie PR der Zukunft ausehen könnte. Die Idee hinter dem Social Media Release ist allerdings keine Zukunftsmusik, sondern eine handfeste Überlegung aus dem Hier und Jetzt. Und zwar:</p>
<h2>Blogger mögen keine Pressemitteilungen.</h2>
<p>Das liegt in der Natur der Sache: Wer bloggt, möchte selbst publizieren. Wer bloggt, möchte nur in wenigen Ausnahmefällen fremde Inhalte weiterverbreiten. Also &#8220;drucken&#8221; Blogger keine fertigen Pressemitteilungen ab. Blogs sind keine Lokalzeitung, die froh und dankbar für gut geschriebene Pressetexte ist. Blogger möchten selber denken, selbst recherchieren, sich selbst eine Meinung zu einem Sachverhalt bilden. Und diese Meinung möchten sie mit den Leserinnen und Lesern diskutieren &#8211; im Blog ist alles im Fluss.<br />
Blogs funktionieren also gänzlich anders als eine gedruckte Zeitung. Also sind auch die Bedürfnisse von Bloggern andere.</p>
<h2>Grundlagen liefern</h2>
<p>Das Social Media Release überlässt die Konzeption eines Textes den Bloggern. Ausformulieren, überarbeiten, ja: schreiben müssen sie ihren Text ebenfalls selbst. Das Social Media Release liefert aber die Substanzen für einen schönen Blogpost: Materialien, O-Töne, Stichwörter, Argumente, Links. Also das, worauf sich Blogger stützen können für ihren eigenen Text.</p>
<h2>Authentischer und aufwändiger</h2>
<p><strong>Vorteil:</strong> Ein Social Media Release ist authentischer als eine gedrechselte und zehnmal abgestimmte Pressemitteilung: Es verzichtet auf alle Rhetorik und Interpetation, sondern sagt, was ist.<br />
<strong>Nachteil:</strong> Eine Pressemitteilung ist schnell verfasst, ein Social Media Release bedeutet mehr Aufwand. Allerdings zahlt sich dieser Aufwand schnell aus, denn durch die höhere Athentizität und Glaubwürdigkeit eines &#8220;SMR&#8221; ist auch die &#8220;Abdruckquote&#8221; höher.</p>
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		<title>Die unsichtbare Mehrfachperson</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/die-unsichtbare-mehrfachperson/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Man soll so schreiben, wie man spricht. Man soll nicht unbedingt so schreiben, wie man denkt. Denn dann kommen manchmal etwas verquere Begrifflichkeiten heraus. Verwaltungen und Behörden schreiben manchmal leider so, wie sie denken. Ich fange mal mit der kleinsten &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/die-unsichtbare-mehrfachperson/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Man soll so schreiben, wie man spricht. Man soll nicht unbedingt so schreiben, wie man denkt. Denn dann kommen manchmal etwas verquere Begrifflichkeiten heraus.<br />
Verwaltungen und Behörden schreiben manchmal leider so, wie sie denken.</p>
<p>Ich fange mal mit der kleinsten Verwaltungseinheit an, die es gibt: die Person. Eine Person ist für Verwaltungen etwas sehr Undefiniertes. In der überragenden Zahl der Fälle tritt die Person nämlich alleine auf. Daher nennt die Verwaltung sie folgerichtig &#8220;Einzelperson&#8221;. Um sie von der so gut wie nie vorkommenden &#8220;Mehrfachperson&#8221; zu unterscheiden. Denn eine klare Definition ist immer besser als fürchterliche Verwirrung.</p>
<p>Manchmal gibt es aber eine Gruppe von Personen, die ihrerseits aber keine Personengruppe bildet. Um diesen misslichen Umstand adäquat sprachlich zu erfassen, greift der Verwaltungstexter gerne zum Summenbegriff der &#8220;Einzelpersonen&#8221;. Beispielsweise können sich dann &#8220;Einzelpersonen und Gruppen&#8221; für etwas bewerben. Es gibt auch &#8220;Einzelbesucher&#8221; im Museum oder “Einzeltäter&#8221; vor Gericht (die dann nicht unbedingt in einer Einzelzelle untergebracht sein müssen, harhar).</p>
<p>Einzelne Menschen kommen dagegen im Verwaltungsdenken so gut wie nicht vor. Zumindest ist mir der Begriff des “Einzelmenschen” nicht bekannt.</p>
<p>&#8220;Person&#8221; oder &#8220;Personen&#8221; reicht völlig, ist aber relativ unspezifisch. Besser wäre: einzelne Bewerber, einzelne Musikerinnen, einzelne Täter.</p>
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		<title>Verständlich schreiben</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/verstandlich-schreiben/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 15:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[kurz & prägnant]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wichtigste ist: Was immer ich schreibe, es muss auf Anhieb verständlich sein. Doch wie schreibe ich „verständlich“? Was einfach ist, ist schnell und gut zu verstehen. Also verzichte ich auf alles, was kompliziert ist. Das geht beim Satzbau los: &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/verstandlich-schreiben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wichtigste ist: Was immer ich schreibe, es muss auf Anhieb verständlich sein. Doch wie schreibe ich „verständlich“? <strong>Was einfach ist, ist schnell und gut zu verstehen.</strong> Also verzichte ich auf alles, was kompliziert ist.</p>
<p>Das geht beim Satzbau los: Die Abfolge<strong> Subjekt – Prädikat – Objekt</strong> mag wenig literarische Qualität haben. Aber jeder versteht einen solch einfach gebauten Satz sofort. Je einfacher, desto eingängiger – und genau das soll die „Botschaft“ meiner Pressemeldung ja bezwecken.</p>
<p>Statt:</p>
<blockquote><p>Zur Vorbereitung der Baumaßnahme &#8220;Barrierefreier Aufgang zum Fußballplatz Müllerweg&#8221; erfolgt vor Beginn der Vegetationsperiode die Baufeldfreimachung in der 10. KW 2010, die eine Rodung der Hangfläche in einer Größenordnung von 1.130 m² und eine Fällung von 22 Bäumen erfordert.</p></blockquote>
<p>Besser:</p>
<blockquote><p>Der Fußballplatz Müllerweg erhält einen barrierefreien Aufgang. Das Sportamt räumt das Baufeld dafür frei, noch bevor die Vegetationsperiode beginnt. Daher wird das Amt in der zweiten Märzwoche den Hang neben dem Fußballplatz roden und 22 Bäume fällen.</p></blockquote>
<p>Journalisten und Leser sollen sofort kapieren, was ich ihnen sagen will. Verstehen sie es nicht unmittelbar, legen sie die Pressemeldung oder die Zeitung einfach weg – und meine PM kommt nicht an.</p>
<p>Wir denken gerne in „Lesetexten“. Sätze können mehrfach wiederholt gelesen werden und man kann sich schrittweise den Sinn erschließen. Das ist super für Romane oder Gedichte – für „Nachrichten“ ist es fatal. Eine Nachricht ist etwas Schnelles, Klares, hoffentlich Unmissverständliches. Das muss ich sofort so kapieren, wie es dasteht. Deswegen denken Sie bitte nicht ans „Lesen“, sondern ans „Hören“. Im Hörfunk und im Fernsehen müssen Sätze und Inhalte sofort beim Hörer ankommen, er muss sie unmittelbar verstehen können. Weil: Er kann ja nicht „zurückspulen“ bei solchen Live-Medien. Also: <strong>So formulieren, als ob der Text im Radio gesagt würde</strong> &#8211; ohne die Möglichkeit, nochmals zurückzuspulen.</p>
<p>Statt dem kaum verständlichen Informationsgewitter:</p>
<blockquote><p>Obwohl die Planungen in verschiedenen örtlichen Arbeitskreisen und einer öffentlichen Ortsbeiratssitzung bereits vorgestellt wurden und die Fachplaner verschiedene ergänzende Vorschläge in die Planung eingearbeitet haben, wird davon ausgegangen, dass für etliche Bürgerinnen und Bürger noch weiterer Informationsbedarf besteht. Um diesen gewünschten Informationsfluss zu gewährleisten, möchte das Amt die bisher erarbeitete Planung nochmals öffentlich diskutieren.</p></blockquote>
<p>sagt ein einziger Satz praktisch dasselbe:</p>
<blockquote><p>Das Amt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Planungen nochmals öffentlich zu diskutieren.</p></blockquote>
<p>Auch sollten die Sätze kurz sein. Eine gute <strong>Faustregel </strong>ist, nicht mehr als <strong>12 bis 18 Wörter</strong> in einen unschuldigen Satz hineinzustopfen. Das klappt eigentlich immer. „Monstersätze“ können in der Regel immer in kleinere Häppchen aufgeteilt werden. <strong>Bitte pro Satz höchstens einen Nebensatz.</strong> In der Kürze liegt immer die Würze!</p>
<blockquote><p>Wegen der Verlegung einer Fernwärmeleitung ist in der Paulusstraße zwischen Rheinufer und dem Kreuzungsbereich Neckarstraße in der Zeit vom 1. Juli bis 5. August eine teilweise Vollsperrung der linken Fahrbahn nötig.</p></blockquote>
<p>Besser wäre:</p>
<blockquote><p>In der Paulusstraße wird eine Fernwärmeleitung verlegt. Daher muss sie vom 1. Juli bis 5. August teilweise voll gesperrt werden, und zwar zwischen Rheinuferweg und der Kreuzung Neckarstraße.</p></blockquote>
<p>Doch wie weiß ich, ob ich verständlich geschrieben habe? Ein einfacher Trick ist: <strong>Ich lese mir meinen eigenen Text schnell laut vor</strong>. Wenn ich mich verhaspele, falsch betone oder mehrfach neu anfangen muss, liegt das nicht an meiner Legasthenie oder meinen schlechten Augen, sondern fast ausschließlich an einem zu komplizierten Satzbau mit zu komplizierten Worten.</p>
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		<title>Meldung</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/meldung/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kurzer Hinweis auf ein Ereignis ohne Wertung und ohne Kommentar, tatsachenbezogen und objektiv. Meldungen „melden“ etwas Geschehenes oder weisen auf ein Ereignis in der Zukunft hin. Meldung und Nachricht bringen die Antwort auf die sieben journalistischen W-Fragen (Wer, was, &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/meldung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kurzer Hinweis auf ein Ereignis ohne Wertung und ohne Kommentar, tatsachenbezogen und objektiv. Meldungen „melden“ etwas Geschehenes oder weisen auf ein Ereignis in der Zukunft hin. Meldung und Nachricht bringen die Antwort auf die sieben journalistischen W-Fragen (Wer, was, wann, wo, wie, warum und woher/welche Quelle).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nachricht</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/nachricht/</link>
		<comments>http://www.abcdesjournalismus.de/nachricht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachricht teilt neue Fakten mit, und zwar beginnend mit dem Wichtigsten. “When a dog bites a man, that’s not news, but when a man bites a dog, that’s news” – will heißen: Nur ein ungewöhnliches Ereignis ist eine Nachricht. &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/nachricht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachricht teilt neue Fakten mit, und zwar beginnend mit dem Wichtigsten. “When a dog bites a man, that’s not news, but when a man bites a dog, that’s news” – will heißen: Nur ein ungewöhnliches Ereignis ist eine Nachricht. Es gibt “hard news” über fogenschwere aktuelle Ereignisse aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Natur. Und es gibt “soft news” mit Unterhaltungswert, die weder von allgemeinem Interesse noch folgenschwer sind: Kurioses und Klatsch aus aller Welt. Der Einleitungssatz (auch Lead genannt) sollte möglichst viele der “sieben W-Fragen”, beantworten: Wer hat wann, was, wo, wie, warum getan (bzw. wem ist was … widerfahren) und aus welcher Quelle stammt diese Information. Die Zeitungsnachricht ist nicht mehr als 20 Zeilen lang, im Rundfunk kaum länger als eine Minute.</p>
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		<title>Bericht</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bericht ist länger als eine Meldung, im Aufbau aber identisch. Er enthält Nachrichtliches, das über die reinen Fakten hinaus geht: Details, Hintergründe und Zitate handelnder Personen, Einschätzungen von Experten. Im Unterschied zur Nachricht erhellt der Bericht auch die Zusammenhänge, &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/bericht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bericht ist länger als eine Meldung, im Aufbau aber identisch. Er enthält Nachrichtliches, das über die reinen Fakten hinaus geht: Details, Hintergründe und Zitate handelnder Personen, Einschätzungen von Experten. Im Unterschied zur Nachricht erhellt der Bericht auch die Zusammenhänge, Hintergründe und die Vorgeschichte des Ereignisses. Im Fernsehen gibt es den „Bilderbericht“, bei dem Berichterstatter einen Text zu den eingeblendeten Aufnahmen sprechen. Ist ein Journalist auch Korrespondent, ist er als Augenzeuge zugleich Quelle der Information: Seine persönliche Ansicht muss deutlich zu erkennen sein.</p>
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		<title>Reportage</title>
		<link>http://www.abcdesjournalismus.de/reportage/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 11:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Ille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glossar]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reportage taucht in ein Geschehen ein und präsentiert es informativ und unterhaltsam. Dazu müssen die Reporter unbedingt an den Ort des Geschehens. Die Reportage lebt vom Wechsel des Blickwinkels, lebt von den Aussagen und Beschreibungen der Personen, lebt von &#8230; <a href="http://www.abcdesjournalismus.de/reportage/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reportage taucht in ein Geschehen ein und präsentiert es informativ und unterhaltsam. Dazu müssen die Reporter unbedingt an den Ort des Geschehens. Die Reportage lebt vom Wechsel des Blickwinkels, lebt von den Aussagen und Beschreibungen der Personen, lebt von der Handlung. Die Reportage ergänzt Nachricht und Bericht, kann diese aber nicht ersetzen. Die Reportage kann nur das Wichtigste auswählen und nur einen Teil der Wirklichkeit schlaglichtartig ausleuchten. Sie gibt nur das wider, was der Reporter vor Ort selbst erfahren hat, darf subjektive Impressionen enthalten und ist nicht nach Wichtigkeit aufgebaut, sondern folgt einer Dramaturgie. Sie soll das Publikum das Ereignis mit den Augen des Reporters sehen lassen.</p>
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